FAQ Bauschild Baustellenschild

Muss ich auf der Baustelle ein Bauschild aufstellen?

Was kostet ein normales Bauschild?

Was ist der Unterschied zwischen einem Bauschild und einem Baustellenschild?

Wo erhalte ich das Blatt für die Baustelle / Schild mit rotem Punkt?

Muss ich ein Baustellenschild aufhängen?

Wo kann ich online günstige Bauschilder kaufen?

Wie lange darf ein Bauschild auf der Baustelle bleiben?

Wer ist der Entwurfsverfasser?

Wie muss ein Bauschild aussehen?

Wer muss ein Bauschild aufstellen?

Brauche ich eine Baugenehmigung für ein Bauschild?

Wie findet man Unternehmer, die Bauschilder bauen?

Wie baut man die Unterkonstruktion, das Gestell oder das Gerüst für ein Bauschild?

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Allgemeines zum Bauschild und zum Baustellenschild

Ein Bauschild ist eine Werbe- und Marketingmaßnahme für eine neue Immobilie. Sie zeigt das Bauprojekt als Visualisierung, nennt die Bauherren und listet die beteiligten Unternehmen auf. Das sind sowohl die Bauplaner, als auch die Bauunternehmer und Handwerker. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung zum Aufstellen eines Bauschildes.  Ein Bauschild wird auf einem Gerüst, einer Unterkonstruktion oder einem Gestell an der Baustelle befestigt. Je nach Größe und Ausführung kann die Konstruktion aus Holz, Aluminium oder Stahl sein. Ein Bauschild muss nicht teuer sein. Übrigens heißt das behördliche Baustelleschild in Hessen “Bauschild”.  Die Hessische Bauordnung schreibt in § 11 Abs. 2 fest, dass an jeder Baustelle ein “Bauschild” öffentlich anzubringen ist, das über das Vorhaben informiert und die Verantwortlichen benennt.   

Baustellenschild kommt mit der Baugenehmigung

Das Baustellenschild erhält der Bauherr zusammen mit der Baugenehmigung. Manche nennen es auch das “Bauschild mit dem roten Punkt”. Das Schild ist ein offizielles Dokument und weist eine Baumaßnahme als genehmigt aus. Nachbarn und Bürger können auf dem Datenblatt die wichtigsten Beteiligten einer Baustelle finden. Das Baustellenschild dient der Information und hat eine öffentliche Funktion. Hier findest du ein Beispiel. Wenn z.B. nach Feierabend auf der Baustelle etwas passiert, findet man auf dem Dokument die verantwortliche Person und den Bauleiter. Das Baustellenschild muss der Bauherr auf seiner Baustelle gut sichtbar befestigen. Es handelt sich um ein A4-Blatt mit einem markanten roten ● oder grünen Punkt. Der Punkt dient der besseren Sichtbarkeit aus der Entfernung. Um das Dokument wetterfest zu machen, wird es in Laminierfolie eingeschweißt.

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Das Baustellenschild mit dem Punkt

Ein Baustellenschild mit grünem Punkt bedeutet: Vereinfachtes Genehmigungsverfahren oder Kenntnisgabeverfahren. Beim Kenntnisgabeverfahren müssen die Nachbarn eine Woche vor Baubeginn über das Bauvorhaben informiert werden – am besten mit einem Lageplan und Plänen per Einschreiben mit Rückschein an die angrenzenden Eigentümer. Das Baustellenschild bekommt man von der zuständigen Baubehörde. Der Punkt muss spätestens bei Baubeginn angebracht werden. Das Baustellenschild und die Auskünfte darauf müssen von der öffentlichen Verkehrsfläche aus gut lesbar sein. Auf dem Schild muss das Bauvorhaben beschrieben sein. Folgende Daten sind wichtig:
Adresse, Baugrundstück, der Name und die Anschrift des Entwurfsverfassers, das für den Rohbau zuständiger Bauunternehmen mit Firma, Anschrift, Telefon und Fax und den Namen und die Anschrift des Bauleiters. Bei einem Baustellenschild mit einem roten Punkt handelt es sich um eine Baumaßnahme im Baugenehmigungsverfahren / Bauanzeigeverfahren. Diese Version des Baustellenschildes enthält die gleichen Daten, wie in der grünen Fassung.

Wie lange darf ein Bauschild stehen bleiben?

Da es sich um eine Werbetafel handelt, die nach der Fertigstellung des Gebäudes die Nutzung stören würde, bleibt das Bauschild in der Regel nur bis dann auf der Baustelle stehen. Danach wird es abgebaut oder abgerissen. Aufgrund der Größe des Bauschildes kann es erforderlich sein, einen statischen Nachweis zu führen. Es können erhebliche Windlasten auf das Schild einwirken. Ein fester Stand muss gewährleistet werden.  

Das Layout des Bauschildes

Üblicherweise werden liegende rechteckige Formate genutzt – es geht natürlich auch hochkant. Je nach Entfernung zum Betrachtungspunkt sollte das Schild nicht zu klein gewählt werden. Die Beschriftung muss auch aus der Ferne noch gut lesbar bleiben – ansonsten ist das Bauschild nutzlos. Die Buchstabengröße richtet sich nach der Betrachtungsdistanz. Als Faustformel dafür gilt ein Maßstab von 1: 500. Das bedeutet: bei Schriftgröße 10 cm kann der Text aus einer 500x größeren Entfernung noch gelesen werden (=5.000 cm bzw. 50 m). Auf einem Schild in 10 m Entfernung ist 2 cm Schriftgröße noch lesbar.

Informationen auf einem Bauschild

Das sollte auf dem Bauschild gezeigt werden: Eine Visualisierung des geplanten Gebäudes, die Architekten und das Planungsteam, eventuell auch der Bauleiter, der Investor sowie die wichtigsten Handwerksbetriebe. Nicht fehlen sollte auch der Bauherr. Auch sollten wichtige technische Daten des Gebäudes aufgelistet sein, z.B. die Anzahl und die Größe der Wohnungen, die Kaufpreise oder Angaben zu den Kaltmieten. Das Fertigstellungsdatum sollte auch nicht fehlen. Im Grunde sollte alles Wichtige für einen potenziellen Nutzer oder Erwerber genannt sein. Der Text auf dem Bauschild sollte möglichst kurz gehalten werden.  

Baugenehmigung erforderlich

Ein großes Bauschild ist im rechtlichen Sinne eine Werbeanlage, für die man i.d.R. eine Genehmigung braucht. Je nach Bundesland und Kommune gibt es unterschiedliche Genehmigungsverfahren. Die Rathäuser, Bauämter und Ordnungsämter geben hierüber Auskunft.

Kosten für ein Bauschild

Für ein herkömmliches Bauschild kannst du mit folgenden Kosten rechnen: Als Metall- oder Holzkonstruktion 5 x 3 Meter – je nach Ausführung – zwischen 500 und 5.000 €. Die Kosten richten sich nach der Art der Unterkonstruktion sowie der Bildtafel. Unterkonstruktionen können als Systemkonstruktion auch geliehen werden, sodass nach dem Ende der Baustelle nicht zusätzlicher Müll anfällt. Nachhaltige und günstige Alternativen sind wiederverwendbare QR-Banner.  
Bauschilder können auf konventionelle Weise gebaut werden. Sie haben ein Fundament aus Beton, auf dem eine Unterkonstruktion aus Holz, Stahl oder Aluminium steht. Je nach Größe ist für die Errichtung eine Statik erforderlich, denn ein Bauschild bietet dem Wind eine große Angriffsfläche. Ein Bauschild muss auch bei einem Sturm standfest bleiben. Die Unterkonstruktion kann dann auf der Baustelle von einem Zimmermann oder einem Schlosser errichtet werden. Es gibt alternative Formen, bei denen die Fundamente aus Beton-Fertigteilen bestehen, die nach Fertigstellung wieder von der Baustelle entfernt werden. Auf die Füße aus Fertigfundamenten werden Unterkonstruktionen aus verzinkten Rohrsystemen montiert, die wiederverwendet werden können.

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