Bauschild vor einer Halle

Baupunkte: Bauschilder 2.0

Eine gute Referenz ist die beste Werbung. In Zeiten hoher Auslastung wird oft das Marketing vernachlässigt. Das Erstellen von Referenzunterlagen kostet Zeit und Geld. Jahresbücher, Broschüren und Flyer müssen gestaltet werden und die eigene Webseite aktuell gepflegt sein.

Ein Projekt – viele Beteiligte

Eine Baustelle hat viele Beteiligte. In den Referenzen der Beteiligten befindet sich dann immer wieder das gleiche Projekt. Der Haustechnik-Ingenieur zeigt die neue Technik und der Landschaftsgärtner seine Arbeiten im Aussenbereich. Beide für das selbe Projekt.

Wer hat das gebaut?

Bauschilder sind ideale Werbeträger. Sie bieten einen unmittelbaren Bezug zum Projekt und zur Baustelle. Auf dem Bauschild werden die Baubeteiligten genannt: Handwerker, Ingenieure und Investoren. So erfüllt das gute alte Bauschild (auch Bautafel oder Baureklame genannt) seinen Zweck. Außerdem visualisiert es das zukünftige Gebäude. Ein gutes Bauschild erzeugt Aufmerksamkeit.

Bauschilder sind nur temporär

Bauschild-Reklame ist so wirkungsvoll, weil die Entstehung des Hauses live verfolgt werden kann. Man kann vor Ort miterleben, wie aus der Planung Realität wird. Leider geht die Verknüpfung „Bauschild-Baustelle“nach der Fertigstellung verloren, denn dann wird das Bauschild abgebaut und mit ihm alle Infos über die Beteiligten. Nachträglich sind diese Infos nur mühdam zu beschaffen.

Jetzt kommt das Bauschild 2.0

Baumensch hat für das Problem eine digitale Lösung: Baupunkte. Baupunkte entstehensind dort, wo du beteiligt warst. Verknüpfe dich mit deinen ehemaligen und neuen Projekten und baue dir schnell eine umfangreiche Referenzliste auf.

So sieht ein Baupunkt aus So sieht ein Projekt aus

Pflicht für Bauschilder

Hessen bildet eine Ausnahme, denn dort sind Bauschilder Pflicht. Woanders sind Bauschilder freiwillig und nicht jeder möchte dafür Geld ausgeben. Für ein Schild können je nach Größe und Bauart nennenswerte Kosten entstehen. Ein Bauschild als Holzkonstruktion 5 x 3 Meter kostet – je nach Ausführung – zwischen 1.500 und 4.000 €. An privaten Baustellen sieht man daher nur selten Bauschilder. Bauherren investieren lieber in ihr Haus. Für Bauunternehmer wäre eine Präsentation auf privaten Schildern interssant, denn über 80 Prozent aller Bautätigkeiten finden im privaten Bausektor statt. Leider gibt es dort auch die meisten Probleme. Gäbe es ausreichend Referenzen, könnten sich zukünftige Bauherren besser orientieren.

Bei gewerblichen Objekten ist das Aufstellen von Bauschildern gängige Praxis. Sie sind ein wichtiges Marketing-Instrument. Projektentwickler präsentieren die zukünftigen Mietflächen und bei öffentlichen Gebäuden, wie beim Bau eines Kindergartens, informieren Bauschilder die Öffentlichkeit.

Wer aufs Bauschild will, muss sich normalerweise an den Kosten beteiligen. Interessierten Unternehmen wird eine kleiner Bereich reserviert. Dort kann man sich nach eigenem Wunsch präsentieren. Die Kosten liegen im unteren dreistelligen Bereich. Je nach Dauer und Projektvolumen kann eine Kostenbeteiligung auch höher ausfallen. Die werbenden Unternehmen subventionieren also das Bauschild.

Konstruktionsarten

Ein Bauschild ist eine Werbeanlage, für die man ab einer Größe von 1m² eine behördliche Genehmigung braucht. Das regeln die Bauordnungen der Länder bzw. die Werbesatzungen der Städte und Kommunen. Die Unterkonstruktion muss auch starken Winden trotzen, weshalb man für die Aufstellung einen statischen Nachweis braucht. Das Bauschild kann eine individuelle Holzkonstruktion mit Fundament sein oder einen wiederverwendbaren Rahmen haben. Moderne Bauschilder sind überwiegend aus Dreiecksfachwerkträgern konstruiert, die entweder einbetoniert oder auf mobilen Fundamenten befestigt sind. Es gibt deutschlandweit Experten, die Systemlösungen inklusive Montage anbieten und sich auch um die Genehmigungen kümmern. Selbstverständlich kann das auch der Architekt koordinieren. Als günstige Alternative kann das Bauschild auch am Baugerüst montiert werden. Das hat allerdings den Nachteil, dass es erst im späteen Verlauf der Baustelle gesehen wird und mit Abbau des Gerüstes wieder verschwindet.