bmCalc | Anleitung

Dieses Excel-Tool ersetzt zwar nicht eine vollwertige AVA Software oder ein BIM Programm, aber: Es unterstützt dich extrem gut bei der Erstellung erster Projektkosten. Ganz sicher hast du eigene Methoden und Werkzeuge, mit denen du das bisher gemacht hast und du fragst dich, warum du daran etwas ändern solltest? Dafür gibt es einen einfachen Grund: Dieses Werkzeug ist garantiert besser, als deines und besser, als alles, was es dazu auf dem Markt gibt.

Flexibel bei der Berechnung von Baukosten

Bei der Programmierung der Excel-Tabelle stand die Arbeitsgeschwindigkeit und Flexibilität für den Anwender im Vordergrund. Damit Entwurf und Kosten harmonieren, muss die parallel entstehende Berechnung schnell sein und einfach zu handhaben sein. Sie muss zu deiner Art der Kombinatorik passen. Das Tool unterstützt agile Arbeitsweisen im Architekturbüro! Für die volle Konzentration auf planerische Inhalte hat die Tabelle eine einfache Struktur mit drei Abschnitten: Kopf | Auswertung | Detailposition

Der Kopfbereich “Header” ist die Schaltzentrale. Alle Ergebnisse laufen hier zusammen. Die Ergebnisse können mit den Auswertungsfunktionen im zweiten Abschnitt analysiert werden. Im Header gibt es vier Positionsarten. Wenn es besonders schnell gehen muss, kannst du allein mit diesen eine Kostenschätzung erstellen. Du brauchst also nicht unbedingt die Detailpositionen aus dem 3.Bereich der Tabelle…

A | Header Titelposition

Eine Titelposition ist ein eigenständiges Kostenelement. Mit Titelpositionen lässt sich im Header eine komplette Kostenberechnung erstellen. Die Titelposition kann kategorisieren werden. Dafür stehen drei Zuordnungsmöglichkeiten zur Verfügung: die DIN 276 und zwei weitere frei definierbare separate Kategorien. In den Titel Positionen können Berechnungsformeln verwendet werden, wie man es bei Excel gewohnt ist.

B | Header Zwischensumme

Für eine bessere Lesbarkeit der Kostenschätzung und um bei der Arbeit die Übersicht zu behalten, lassen sich im Header beliebig viele Zwischensummen einfügen. Mithilfe der Zwischensummen lassen sich die Kosten zusätzlich gliedern. Die Zwischensummen können frei benannt werden.

C | Header Prozentposition

Mit Prozentpositionen kannst du im Headerbereich prozentuale oder pauschale Kostenpositionen anlegen. Für Nebenkostenansätze oder andere anteiligen Kosten ist das nützlich. In Prozentpositionen sind auch Excel-Formeln erlaubt, die im Header auf andere Positionen Bezug nehmen.

D | Header DP-Referenz

Jede Header DP-Referenz zeigt das Ergebnis einer Detailposition. “DP” steht also für Detailposition. Detailpositionen werden im unteren Bereich der Excel-Tabelle beschrieben/aufgestellt. Wie das gemacht wird, wird in steht in einem eigenen Abschnitt des Tutorials. Der Name einer DP-Referenz muss eindeutig sein. Die Header DP-Referenz und die Dateiposition korrespondieren über die Namen miteinander. Der Name ist frei wählbar und kann jederzeit angepasst werden. Parallel zum Namen muss dann auch die zugehörigen DP-Referenz umbenannt werden.

E | On-Off

Mit der On-Off Funktion kannst du Header-Elemente passiv schalten. Passivgeschaltete Elemente werden nicht mit berechnet. On-Off findest du übrigens auch in den Detailpositionen. Mit der On Off Funktion sind sehr einfach Variantenuntersuchungen möglich. Außerdem lassen sich bei der Arbeit damit einzelne Elemente zunächst “nullen”. Anstatt Elemente zu löschen, können kannst du sie bei der Arbeit zunächst passiv schalten. Passiv geschaltete Elemente erkennst du an der roten Markierung.

F | Basisdaten und Anleitung

Mit den Basisdaten – wird während Bearbeitung wieder zugeklappt – kannst du auf immer wiederkehrende Maße und Massen in der Kostenberechnung zurückgreifen. Für deine Berechnung benötigst du immer wieder die gleichen Werte: BGF, Außenanlagenflächen, umbaute Raum, Mietflächen usw. Und damit du nicht immer nachgucken musst, denn wer hat schon alles im Kopf, kannst du ganz einfach die Namen verwenden. Du trägst in den Zeilen z.B einfach “BGF” ein. Der aktuelle Wert wird dann automatisch aus den Basisdaten gezogen. Wenn du diese aktualisiert, wird die Berechnung automatisch ebenfalls aktualisiert.

G | Sperren und entsperren

Um Eingabefehler zu vermeiden, schließlich handelt es sich immer noch um eine Exceltabelle, wird die Tabelle automatisch bestimmten Situationen gesperrt. Die Zellen mit schwarzem Text Darf man nicht löschen oder bearbeiten. Diese Zellen werden so besser geschützt. Das Tabellenblatt lässt sich über den grünen Button mit einem Klick entsperren.

H | Soll zeigen – Budget verfolgen

Eine weitere sehr praktische Funktion ist die SOLL-Anzeige. Bei Bedarf lässt sich ein Budgetwert für jede Position im Header setzen. Weichen die Ergebnisse aus den Detailpositionen oder aus den einzelnen Positionen im Header vom gesetzten Kostenziel ab, wird dies durch eine rote Zellfüllung sichtbar. Das Beispiel (Header) der “Detailposition 2” zeigt, dass die berechneten Kosten mit 186.000 € über dem “Soll” von 149.000 € liegen.Die Sollwerte aus dem Header werden in die Detailposition überspielt. Dort kannst du in jeder Zeile ablesen, wie weit du über dem Budget liegst bzw. um wieviel die Baukosten zu reduzieren sind, um das Kostenziel zu erreichen. In dem Beispiel sind es für die Detailposition 2 rund 20%. Bei Bedarf kannst du dich sogar an den Zielwerten für jede einzelne Element Zeile orientieren. Die Elementzeile eins im Beispiel (115.000 €) müsste auf 92.124 € reduziert werden, um ins Budget zu passen.

J | Soll anzeigen

Kostenposition im Header können Kategorien zugeordnet werden werden. Die Kategorie B ist eine von mehreren Kostenzuordnungen. Die Namen der Kategorien (Zuordnung) wird auf einem separaten Registerblatt in der Exceldatei fastgelegt. Mit den Kategorien lassen sich die Kosten aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Kostengliederung der DIN ist nicht immer schlüssig und passt nicht zum Projekt. Über Kategorien kannst du eine laienverständliche Gliederung erstellen, die mit der Auswertungsfunktion aufgeschlüsselt werden.

K | Kategorie B

Kostenposition im Header können Kategorien zugeordnet werden werden. Die Kategorie B ist eine von mehreren Kostenzuordnungen. Die Namen der Kategorien (Zuordnung) wird auf einem separaten Registerblatt in der Exceldatei fastgelegt. Mit den Kategorien lassen sich die Kosten aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Kostengliederung der DIN ist nicht immer schlüssig und passt nicht zum Projekt. Über Kategorien kannst du eine laienverständliche Gliederung erstellen, die mit der Auswertungsfunktion aufgeschlüsselt werden.

L | Zuordnung nach DIN 276

Jede Header Position kann einer Kostengruppe der DIN 276 zugeordnet werden. Die Zusammenstellung aller Kosten erfolgt im Funktionsbereich Auswertung.

M | Bezugsmenge

Jeder Header Position Detailposition kann einen Massenansatz haben. Diese werden in Detailpositionen eingespielt. Wenn in der Detailposition keine Massenansätze angegeben werden, wird dieser Wert zum Ansatz gebracht.

N | Eiheit

Den Headerpositionen können Einheiten zugeordnet werden.

O | Einheitspreis

Header Artikelpositionen bekommen hier einen Einheitspreis zugeordnet.

P | Bezugswert bei Prozent Position

Für Prozent Positionen können hier Bezugswerte angegeben werden. Zusammen mit einem Prozentwert entsteht so der Positionspreis

Q | Ergebnisprüfung

Die Ergebnisprüfung zeigt dir an, ob es eine Differenz bei der Berechnung im Headerbereich und Im Position Detailbereich gibt. Dies ist eine weitere Sicherheitsprüfung, damit du bei der Berechnung nicht übersiehst und keine Fehler entstehen. Doublecheck für Excel-Gläubige 🙂

2. Auswertung


A | Einblenden und Ausblenden

Mit den beiden Buttons wird der Bereich Auswertung ein und ausgeblendet. Zum Bearbeiten der Tabelle ist dies von Vorteil, um schnell vom Header in den Detailbereich zu wechseln. Manchmal ist es aber sinnvoll, genau dazwischen die Auswertung zu sehen, um Kostengruppen oder Kategorien im Überblick zu behalten.

B | Kategorien A Filter

Es können eigene Kostengliederungen genutzt werden. Kostenpositionen werden Kategorien zugeordnet, um unterschiedliche Kostendarstellungen zu verwirklichen. Das Tool verfügt über zwei frei wählbare Kostengliederungen (A-B) genutzt werden, die jeweils über beliebig viele Kategorien verfügen. Somit lassen sich ein und dieselben Kosten z.B. aus der Nutzersicht oder aus steuerlicher Sicht darstellen. Diese Gliederungen sind zusätzlich und unabhängig von der DIN 276 Kostengliederung im Tool enthalten.

C | Diagram

Die Größenverhältnisse innerhalb der Kostengliederungen werden grafisch dargestellt.

D | Summe Kategorie

Hier werden die Summen der Kategorien ausgegeben.

E | BGF Benchmark

Die Quadratmeterpreise werden bezogen auf BGF pro Kategorie ausgeworfen. Dies ist hilfreich, wenn Benchmarks verfolgt werden.

F | Sollwerte

Eine sehr praktische Funktion ist die SOLL-Anzeige. Im Header lässt sich für jede Position ein Sollwert definieren. Die im Header festgelegten Sollwerte werden in die Auswertungstabellen gespiegelt, sodass du Sofort erkennen kannst, wenn eine Kostengruppe oder eine Kategorie über dem Sollwert liegt.

G | Kategorien B Filter

Es können eigene Kostengliederungen genutzt werden. Kostenpositionen werden Kategorien zugeordnet, um unterschiedliche Kostendarstellungen zu verwirklichen. Das Tool verfügt über zwei frei wählbare Kostengliederungen (A-B) genutzt werden, die jeweils über beliebig viele Kategorien verfügen. Somit lassen sich ein und dieselben Kosten z.B. aus der Nutzersicht oder aus steuerlicher Sicht darstellen. Diese Gliederungen sind zusätzlich und unabhängig von der DIN 276 Kostengliederung im Tool enthalten.

H | Auswertung DIN 276

In diesem Abschnitt werden die Kosten nach DIN 276 ausgewertet. Die Gliederung kann bei Bedarf weiter aufgeschlüsselt werden. Auch hier sind Im Detaillierungsgrad keine Grenzen gesetzt.

J | Zuordung Kategorie A-B

Jede Elementzeile Kann kategorisieren werden. Die Zuordnung B ist eine von mehreren Kostenzuordnungen in dem Tool. Die Bezeichnung der Zuordnung kannst du auf einem separaten Registerblatt in der Excel Datei festlegen. Mithilfe der Zuordnungen lassen sich die gesamten Kosten Aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Kostengliederung der DIN ist nicht immer schlüssig und passt nicht immer zu jedem Projekt. Über die Zuordnungen kannst du eine laienverständliche Gliederung erstellen, die mit der Auswertungsfunktion aufgeschlüsselt werden.

K | DIN 276

Die DIN 276 ist die eichtigste Kostengliederung im Bauwesen. Daher ist die DIN 276 in dem Tool als feste Größe eingebaut.

L | Notizen und Anmerkungen

Diesen Feldern kannst du Notizen und Erläuterungen schreiben, die zur Bearbeitung und Erläuterung deiner Kostenberechnung hilfreich ist.

3. Detailpositionen

A | Name der Detailposition

Der Name der Detailposition muss Eindeutig sein und darf als Detailposition nur einmal vorkommen. Der Name korrespondiert mit einer DP-Referenz (Detailposition-Refernez) im Header. Der Name ist frei wählbar und kann jederzeit angepasst werden. Parallel zum Namen muss immer auch die korrespondierende DP-Referenz Umbenannt werden.

B | Prüfindikator

Der Prüfindikator weist auf einen Fehler in Tabellenblatt hin. Der Indikator färbt sich unter folgenden Bedingungen rot:

  • Die Detailposition hat keine Referenz im Header, in der die Ergebnisse in eingespielt werden. Es gibt keine DP-Referenz. Das führt dazu, dass alle Elemente der Detailposition nicht in die Berechnung im Header einfließen.
  • Es gibt mehrere Detailpositionen mit demselben Namen. Dies kann z.B. passieren, wenn eine ganze Detailposition kopiert wurde und der Name noch nicht angepasst wurde. In diesem Fall werden die Ergebnisse der Detail Position im Header falsch berechnet.

C | Titel Masse der DP

Jede Detailposition kann einen eigenen übergeordneten Massenansatz haben. Wenn in der Detailposition keine Massenansätze angegeben werden, wird der Wert Titelmasse zum Ansatz gebracht und mit dem Einheitspreis des Elements verrechnet. Um in einer Elementzeile einen pauschalen Wert einzugeben, ist in der Zelle Masse 1 und Masse 2 eine “1” einzutragen. Der pauschale Wert wird in der Zelle EP-Element eingegeben.

D | Freitext

In dieser Zelle kann ein individuelles Stichwort für Detailposition angegeben werden.

E | Summe der Detailposition

Hier wird die Summe der Detailposition angezeigt. Dies ist genau der Betrag einer DP Referenz im Header.

F | Einheitspreis der Detailposition

Der Einheitspreis der Detailposition setzt sich aus den Einheitspreisen und Massen der Elemente einer Detailposition zusammen. Du kannst dies als Benchmark für diese Detailposition lesen. Es hilft dabei die Übersicht zu behalten und mit Referenzwerten aus abgerechneten Projekten einen Vergleich anstellen zu können.

G | Positions-Marker

In diesem Frei Textfeld kannst du eine Bearbeitungsnotiz machen. Erst wenn du ein “OK” hineinschreibst, wird die Textfarbe neutral. Dies zeigt dir an, dass die Position fertig bearbeitet ist.

H | Notizen und Erläuterungen

Diesen Feldern kannst du Notizen und Erläuterungen schreiben, die zur Bearbeitung und Erläuterung deiner Kostenberechnung hilfreich ist.

J | Zuordung B

Jede Elementzeile Kann kategorisieren werden. Die Zuordnung B ist eine von mehreren Kostenzuordnungen in dem Tool. Die Bezeichnung der Zuordnung kannst du auf einem separaten Registerblatt in der Excel Datei festlegen. Mithilfe der Zuordnungen lassen sich die gesamten Kosten Aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Kostengliederung der DIN ist nicht immer schlüssig und passt nicht immer zu jedem Projekt. Über die Zuordnungen kannst du eine laienverständliche Gliederung erstellen, die mit der Auswertungsfunktion aufgeschlüsselt werden.

K | Einheitspreis

Hier wird der Einheitspreis der Elementzeile angegeben. Alternativ zum Einheitspreis kann hier auch der Pauschalwert für eine pauschal kalkuliertes Element eingesetzt werden – mehr dazu unter [C].

L | Elementzeile Masse 2

Jede Elementzeile der Detailposition kann einen eigenen Massenansatz haben. Dafür stehen zwei Eingabefelder (Masse 1 / Masse 2) zur Verfügung, die einen einfachen Wert oder sogar eine Formel Enthalten kann. Die Zelle kann frei befüllt werden. Um zum Beispiel Volumenberechnungen durchzuführen, kann in der Zelle “Masse 1” die Flächenberechnung als Formel eingegeben werden, z.B. “=10 x 15” und In der Zelle “Masse 2” die Höhe für das Volumen als Wert eingegeben werden.

M | Korrekturwert

Jeder Detailposition kann am unteren einen EP Rundung / Korrekturwert erhalten. Damit kannst du den Einheitspreis der Detailposition auf- oder abrunden. Der Einheitspreis wird mit der Titel-Masse [C] multipliziert.

N | Elementzeile Masse 1

Jede Elementzeile der Detailposition kann einen eigenen Massenansatz haben. Dafür stehen zwei Eingabefelder (Masse 1 / Masse 2) zur Verfügung, die einen einfachen Wert oder sogar eine Formel Enthalten kann. Die Zelle kann frei befüllt werden. Um zum Beispiel Volumenberechnungen durchzuführen, kann in der Zelle “Masse 1” die Flächenberechnung als Formel eingegeben werden, z.B. “=10 x 15” und In der Zelle “Masse 2” die Höhe für das Volumen als Wert eingegeben werden.

O | Zuordnung DIN 276

Jede Elementzeile kann einer Kostengruppe DIN 276 zugeordnet werden. Die Zusammenstellung erfolgt im Funktionsbereich Auswertung.

P | Name des Elements

Hier kann ein Freitext zur Bezeichnung der Kostenelementzeile. Die Namen Der Elementzeilen können sich wiederholen. Anders als im Titel der Detailposition, sind hier mehrfach gleiche Namen möglich – auch in anderen Detailpositionen.

Q | On-Off

Mit der On-Off Funktion kannst du Elemente passiv schalten. Passivgeschaltete Elemente werden nicht mit berechnet. On-Off findest du übrigens auch im Header. Mit der On Off Funktion sind sehr einfach Variantenuntersuchungen möglich. Außerdem lassen sich bei der Arbeit damit einzelne Elemente zunächst “nullen”. Anstatt bei der Berechnung Elemente zu löschen, können Sie während der Arbeit zunächst passiv geschaltet werden. Passiv geschaltete Elemente erkennst du an der roten Markierung.