Bauen mit Beton-Legostein

Auch bei der Errichtung von Konstruktionen mit Beton-Legosteinen bzw. Beton-Stapelsteinen gilt:

Der sichere Stand! Nichts ist beim Bau von Gebäuden, Trennwänden oder anderer Konstruktionen so essentiell wichtig. Das klingt logisch – und – das sollte auch jedem planenden und ausführenden Beteiligten klar sein. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass später Probleme bei Bauwerken auftreten, die allzu oft auf fehlerhafte Gründungen zurückzuführen ist. Tritt dieser Fall ein, ist oft guter Rat sehr teuer. Eine adäquate Lösung dabei noch kostspieliger.

Bei einem besonders groben Fehler, kann sogar die gesamte Statik des Baus betroffen sein. Im Extremfall wird der komplette Rückbau dringlich notwendig. Die damit zusammenhängenden Mehrkosten können auch die Existenz eines Baudienstleisters zur Folge haben. Genau dieses Szenario, will ganz gewiss kein Unternehmen oder ein dafür verantwortlicher Planer, Realität werden lassen. Zwar sind bei Konstruktionen, die mit Schwerbeton-Steinen ausgeführt wurden, die Grundlagen für einen relativ einfachen Rückbau gegeben – dennoch entstehen im Falle eines Falles enorme Mehrkosten…

Besser ist – man macht es gleich richtig!

Je nach Standort des geplanten Baus, muss daher immer bei der Gründung beachtet werden, welche individuellen Maßnahmen ein Untergrund eventuell benötigt. Damit gehen Sie auf „Nummer sicher“, dass der jeweilige Boden die Last der geplanten Konstruktion auch sicher tragen kann. Einige generelle Empfehlungen, die für eine tragfähigen Gründung in jedem Falle zu beachten sind:

– Keine Experimente! In den meisten Fällen geht es um hohe Geldbeträge. Und letzten Endes auch fast immer um Menschenleben! Das darf man niemals vergessen – Budgets hin oder her…
– Betonblock-Steine bringen dabei ein recht hohes Punktgewicht in die Gleichung. Darüber muss sich jeder Planer und auch der Bauherr stets klar sein.
– Bei bereits vorhandenen und befestigten Bauflächen ist der Einsatz von Beton-Stapelsteinen in den meisten Fällen recht unproblematisch. Dennoch muss die Belastbarkeit solcher Flächen gewissenhaft eruiert werden.
– Bei einigen Bauvorhaben reicht eine gut verdichtete Schotterschicht schon aus, um die nötige Traglast zu schaffen. Dies hängt jedoch sehr stark vom örtlichen Untergrund ab.
– Der Einsatz von Streifenfundamenten ist aber in den meisten Fällen immer anzuraten. Diese sind sinnigerweise dann frostfrei zu gründen (mind. 80 cm Tiefe), um späteren Überraschungen aufgrund des Temperaturgefälles sicher vorzubeugen.
– Wenn die Bodenbeschaffenheit unklar ist oder zweifelhaft ist, lohnt sich in jedem Falle das Hinzuziehen einer befähigten Person, welche die letztendliche Klarheit über die Eignung des Bodens schafft. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen.
– Eine stärkere und dann auch etwas teurere Gründung, ist im Zweifelsfall die bessere Variante. Denn wenn Gebäude, bzw. andere Konstruktionen im späteren Nutzungsverlauf, aufgrund einer mangelhaften Gründung absacken oder Wände anfangen zu reißen: Werden die Kosten um ein vielfaches höher sein.

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