Über uns und warum es diese Online Plattform gibt

Der demografische Wandel und die Digitalisierung führen zu einem Wertewandel. Wir haben keinen engen Fachkräftemarkt, sondern mittlerweile eine breite und flächendeckende Knappheit an Arbeitskräften. Früher galten Mitarbeiter als Ressourcen und Kostenfaktor, inzwischen sind sie der wichtigste Produktionsfaktor. Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns und die Dynamik des Marktes erfordert eine neue Arbeitskultur. Die zentrale Frage lautet: Wie muss eine Organisationsstruktur und wie muss Zusammenarbeit aussehen, um zukünftig erfolgreich zu sein? Wettbewerbsentscheidend sind flexible Grundstrukturen und vernetztes Denken. Geschäftsbeziehungen werden mehrdeutiger und die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Unternehmens- und Arbeitskultur wird immer offensichtlicher.

In diesem Sinne vertreten wir bei Baumensch Haltungen, die in der Baubranche eher untypisch sind. Wir sind immer Dienstleister und wir sind überzeugt, damit die richtige Einstellung zu unserem Beruf zu haben. Dienstleister zu sein bedeutet für uns, Bauherren und deren Motivationen wirklich zu verstehen. Wir möchten unser Know-how wirkungsvoll einsetzen, um gemeinsam die besten Lösungen zu finden. Auf Baumensch sollen sich Baupartner finden! Wir fördern mit unseren Services die Zusammenarbeit von Planern und Ausführenden. Nur so lassen sich die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam stemmen. Am besten geht das auf einer reichweitenstarken Online-Plattform, die wir inzwischen geworden sind.

Betreiber Baumensch

Das sagt der Gründer von Baumensch

Seit 20 Jahren arbeite ich als Architekt und Projektleiter in unterschiedlichen Assetklassen. Vor dem Studium habe ich ein Handwerk erlernt und praktiziert. Ich kenne also beide „Seiten“ und habe viel Erfahrung und Wissen darüber, wie Bauprojekte gelingen können. Ich habe mich immer als Dienstleister im Sinne des Projektes gesehen. In den vergangenen Jahren hat sich auf deutschen Baustellen einiges geändert. Durch die technische Entwicklung sind Bauprojekte deutlich komplizierter geworden. Moderne Bauprodukte und Bauteile erfordern ein hohes Maß an Kompetenz und Sorgfalt bei der Verarbeitung. Auch am Bau sind wir mit den beiden großen Herausforderungen konfrontiert: Klimawandel und Fachkräftemangel.

Den Generalisten, der auf der Baustelle „alles im Griff“ hat, gibt es längst nicht mehr! Selbst bei einfachen Wohngebäuden braucht man inzwischen viele unterschiedliche Fachleute. So ist die optimale Verknüpfung aller Baudisziplinen zur zentralen Aufgabe geworden. Bei Großprojekten setzt man daher immer einen Profi für die Projektsteuerung ein. Es ist wichtig zu wissen, welcher Fachplaner oder Berater wann einzubinden ist. Außerdem braucht es für die Koordination eines Bauteams viel Erfahrung und ausgeprägte Soft-Skills. Besonders, wenn das überregionale Fachplaner-Netzwerk fehlt, ist es sehr schwierig, geeignete Partner zu finden. Dieses Problem zu lösen war und ist meine Motivation, Baumensch zu betreiben.

Regeln für erfolgreiche Bauprojekte

Meine Erfahrung zeigt: In Bauprojekten kommt es immer wieder zu ähnlichen Schwierigkeiten und gleichen Problemen – die Dinge wiederholen sich einfach. Es gibt sie, die geheimen Gesetze der Bauprojekte. Beispiele: „Die Baukosten steigen“ | „Der Handwerker kommt nicht“ | „Eigenleistungen am Bau werden vom Bauherrn unterschätzt“ | „Beim nächsten Mal würde ich es anders machen“ | usw… Schmunzeln ist gestattet. Es gibt drei Regeln, die Ärger vermeiden:

Regel 1: Der Automatisierungsgrad beim Planen und Bauen ist gering. Jede Baumaßnahme hat ihre Eigenheiten. Jedes Projekt ist individuell – anders als in der industriellen Serienfertigung. Daher ist der Mensch ist die wichtigste Einflussgröße für Bauqualität.
Regel 2: Ein namhaftes Büro ist kein Garant für ein erfolgreiches Projekt.
Regel 3: Alle Rollen im Projekt müssen passend besetzt werden. Die unterschiedlichen Begabungen sind zu beachten – fachliche wie menschliche. Bei der Rollenbesetzung darf NIE gespart werden.

Potentiale schlummern unerkannt in Unternehmen

Fachlich stark spezialisierte Baufachleute haben wenig Aufstiegschancen. Warum sollte der Chef auch was im Team ändern, wenn die Projekte gut laufen? Häufig wird übersehen, dass es „Winning Team“ Menschen gibt, die sich entwickeln möchten. Den Spezialisten fehlt oft die ideelle und finanzielle Anerkennung. Manchmal werden sie in ihrer Spezialisten-Rolle bewusst „klein gehalten“, damit sie sich erst gar nicht über ihre Relevanz bewusst werden. Sich aus eigener Kraft „freizuschwimmen“ ist nicht leicht. Die kommunikative Fähigkeiten der Spezialisten sind zudem nicht immer gleichstark ausgeprägt. Hier sind die Chefs gefragt! Ehrliche Wertschätzung fördert intrinsische Motivation der Mitarbeiter. Mit Baumensch bieten wir den zahllosen „unsichtbaren“ Baufachleuten eine Plattform zur Präsentation. Gleichzeitig sollen Bauherren schnell und die passenden Profis finden.

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