Vorhang Bühne. Hier arbeite ich gern

Hier arbeite ich gern! Gute Mitarbeiter finden

“Hier arbeite ich gern”. Wenn man das über deine Firma sagt, hast du einiges richtig gemacht! Dieser Artikel zeigt, wie du ein attraktives Umfeld erzeugen kannst und wie du junge Talente für deine Firma begeistern kannst. Eine wichtige Frage vorweg: Kennst du deine Zielgruppe? Es ist sehr hilfreich, sich mit dem kulturellen Wertesystem dieser Generation auseinanderzusetzen. Findest du dich darin wieder? Es ist kein Geheimnis, dass Chefs, die ihre Mitarbeiter wirklich verstehen und ehrlich wertschätzen, als attraktive Partner wahrgenommen werden. Ich verwende den Begriff “Partner”, anstatt “Arbeitgeber” und “Arbeitnehmer”. Die sind verstaubt und inhaltlich unpassend. “Arbeitgeber” skizziert das Bild vom wohltätigen Boss, der sich einen um Anstellung Bettelnden Mitarbeiter aussucht. Das Bild hängt schon lange schief.

Der Kunde ist im Mittelpunkt

arbeiterinnen in Fabrik ArbeitskraftSprache transportiert Bilder und Geschehnisse. Es ist nicht Wortklauberei, sondern die Korrektur der Beschreibung eines Sachverhaltes: “Arbeitgeber” geben keine Arbeit – das machen die Kunden! Korrekt formuliert, geben Kunden auch keine Arbeit, sondern sie haben Aufgaben, die es zu lösen gilt. Firmen sind demzufolge “nur” Vermittler von Aufgaben. Je besser Firmen das organisieren, desto erfolgreicher sind sie. Wer authentisch sein möchte, kann dieses neue Selbstverständnis im Marketing kommunikativ nutzen. Um Kunden in den Mittelpunkt stellen zu können, muss zuvor die interne Kommunikation geschliffen werden.

Die Begriffe Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Bewerber passen aus vielen Gründen nicht mehr. In vorindustriellen Zeiten versprach körperliche Robustheit der “Angestellten” einen hohen Ertrag. Wo spielt das heute noch eine Rolle? Den “Arbeitnehmer” gab es, als Führungskräfte ihre “Untergebenen” formen bzw. Mitarbeiter sich fügen mussten, um Arbeit für Geld verrichten zu dürfen. Selbst wenn der Begriff “Arbeitnehmer” nur eine Gruppe schlecht ausgebildeter Menschen meinen sollte, die ihren Lebensunterhalt nur durch einfache körperliche Arbeit bestreiten können, passt er nicht, weil es solche Jobs nicht mehr gibt.

Warum Firmen sich bewerben müssten

Warum bewerben sich in Zeiten von Fachkräftemangel noch immer die Mitarbeiter bei den Firmen? Warum nicht umgekehrt? Liegt es daran, dass einige Wirtschaftszweige vom Narrativ des “Arbeiters” profitieren? Berater und Personalvermittler haben einen komfortablen Stand, den sie nicht freiwillig aufgeben werden. Es ist nicht unüblich, dass für die erfolgreiche Vermittlung einer “Fachkraft” Erfolgshonorare in Höhe eines Jahresgehaltes fließen! Die HR-Branche strahlt überheblich! Vor einiger Zeit durfte ich selbst einen Personalberater erleben, der in einer Fortbildung für Führungskräfte über die Kunst scherzte, “eigene Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie Reibungshitze als Nestwärme wahrnehmen”. Abgesehen von dem komischen Bild und der schrägen Übertreibung, verraten die Worte noch mehr über die Haltung. Denn von “eigenen Mitarbeitern” zu sprechen, erzeugt ein falsches Bild. Mitarbeiter sind keine Leibeigenen! Daher rege ich an, im Sinne der sprachlichen Weiterentwicklung, bestimnte Begriffe nicht mehr zu verwenden. Auch der Schaumkuss und die Vorarbeiter*in sind mittlerweile etabliert. Sprache steuert Haltungen. Daher sollte man sie sorgsam einsetzen. Selbst wenn die alte Welt noch immer von “meinen Angestellten” spricht, bei Baumensch machen wir es anders. Vielleicht ist das ja eine Anregung für deine Firma.

Orientierung: Human Centered Design + VUCA

Eine Firma existiert allein durch Menschen. Sie machen aus der Idee des Gründers eine Firma. Um Erfolg zu haben, muss der Gründer die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen die Mitarbeiter ihr Potenzial zeigen wollen, können und dürfen. Das ist nicht neu, aber in VUCA Zeiten bzw. in Zeiten der digitalen Transformation zählt das umso mehr. Besonders beim Planen und Bauen von Immobilien gewinnt der Ansatz des Human Centered Design immer mehr an Bedeutung.

Am besten entwickelt sich eine Firma, wenn das Team aktiv und mitgestaltet. In der digitalisierten VUCA-Welt muss gemeinsam vorausgedacht werden. Erfahrungen und alte Glaubenssätze müssen immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Es gibt nicht mehr nur noch einen Weg zum Ziel. Sogar Branchengrenzen lösen sich auf, ähnlich wie die IT, die inzwischen auch Automobile baut – siehe Apple, Google usw. Je dynamischer ein Markt ist, desto wirkungsloser wird der fachliche Erfahrungsschatz und desto wichtiger wird Vernetzung.

Auch in der Baubranche zielt die Entwicklung auf Individualisierung ab. So wird die zukünftige CO2-Einpreisung der Massenproduktion den Garaus machen. Davon wird mit Sicherheit auch die Bauindustrie betroffen sein, die zu den größten CO2 Emittenten zählt. Spätestens dann, wenn Bauprodukte und Bauleistungen den Preis für graue Energie enthalten, werden wir anders planen und anders bauen! Einfach “platt machen neu bauen” wird dann zu teuer werden.

Was des einen Leid, ist des anderen Freud. Durch diese Entwicklung entstehen Mega-Chancen für smarte Bauteams und spezialisierte Bauleute. Die Branche wird sich verändern. Die Kunden von heute werden nicht mehr die Kunden von morgen sein. Lineares Denken und lineare Karrieren bieten der mehrdeutigen Welt keine Lösungen mehr. Stattdessen werden sie zu ihrem größten Problem!

Heute bewerben sich Firmen bei den Mitarbeitern

Fazit: Gute Fachleute sind keine Bewerber und schlaue Unternehmen werben um gute Mitarbeiter! Das gilt besonders für anspruchsvolle und spezialisierte Jobprofile, wie zum Beispiel im Architekturbüro. Wer als Chef ehrlich zu sich ist, weiß, dass ausschließlich die Mitarbeiter den wirtschaftlichen Erfolg tragen, wenn viel bewegt werden muss. Allein eine Idee oder das Konzept reicht nur in den seltensten Fällen für angemessene Umsätze aus. Man sollte sich darauf einrichten, dass Mitarbeiter – besonders die engagierten – in Zukunft viel mehr am finanziellen Erfolg beteiligt sein möchten.

Demografische Veränderungen und die gute Baukonjunktur haben in den letzten Jahren den Markt leergefegt. Wer als Architekt die Firma wechseln möchte, hat derzeit die große Auswahl. Die Generation Y ist längst im Mitarbeitermarkt angekommen und erzeugt zusätzlichen Anpassungsbedarf. Wer ein Team aufbauen möchte, muss die Werte dieser Generation kennen und berücksichtigen.

Im Büroalltag ändern sich viele Prozesse – auch durch die fortschreitende Digitalisierung. Neue Arbeitsmethoden und ungewöhnliche Anbahnung von Geschäftsbeziehungen haben einen riesigen Einfluss, z.B. durch Social Media. Digitale Netzwerke und Kommunikation ergänzen oder ersetzen den traditionellen Kontakt zum Kunden. Und auch das ist keine neue Erkenntnis: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man sich auf Veränderungen einlassen können. Wer das macht, wird das enorme Potenzial entdecken und die sinnvolle Teile daraus für sein Geschäft nutzen.

Motivierte Teams sagen: Hier arbeite ich gern

Firmen, die sich den aktuellen Bedingungen stellen, haben Chancen auf die besten Mitarbeiter und sind für die Zukunft aufgestellt. Der Wandel innerhalb des Teams klappt allerdings nur, wenn er von den Mitarbeitern getragen und gesteuert wird. Nachhaltige Veränderung braucht ehrliche und aufgeschlossene Menschen. Neben der fachlichen Qualifikation kommt es auf persönliche Anpassungsfähigkeit an, denn jedes Bauprojekt ist anders.

Verantwortlich für den Mangel an Dynamik oder verstaubte Denkmuster ist immer die Geschäftsführung! Anders als in der Softwarebranche werden Bauingenieure und Architekten noch immer traditionell/konservativ “geführt”. Die Akquisition läuft über persönlichen Beziehungen und von den Mitbewerbern lässt man sich natürlich nicht in die Karten schauen. Mitarbeiter im Büro haben nur wenig Kenntnis über die wirtschaftliche Lage der Firma – denn “über Geld spricht man nicht”.

Der Chef fordert “unternehmerisches Denken” – aber bitte nicht zu viel, denn sonst kommen die Leistunsträger noch auf den Gedanken, sich selbstständig zu machen… Lieber Boss, in Wahrheit schreckt deine Firmenkultur diese jungen Talente ab und wenn du das nicht änderst, dann wird es für dich und viele andere in wenigen Jahren zu einem existentiellen Problem.

Zentrales Motiv für Unternehmer – selbstbestimmt arbeiten

Die besten Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg! Chefs sind daher gut beraten, sich mit den Anforderungen der jungen Mitarbeiter auseinanderzusetzen. Für viele junge Menschen ist selbstbestimmtes Arbeiten nämlich das zentrale Thema. Auch sehr interessant: Chefs sollten sich regelmäßig an die eigenen Motive für ihre Selbstständigkeit erinnern. Wer selbstbestimmtes Arbeiten einfordert und fördert, wird unternehmerisch handelnde Mitarbeiter gewinnen und binden.

Für die Mitarbeiter eine Bühne bauen

Bleibt die Frage, wie du diesen Veränderungsprozess im eigenen Planungsbüro startest? Meistens fehlt ja die Zeit, das auch noch zu organisieren…

Folgende Anregung: Schenk dem Team eine eigene Bühne. Auf dieser Bühne werden alle Projekte inszeniert. Einige Kollegen werden sich sehr schnell auf diese Bühne trauen, um vom Publikum – das sind auch deine Kunden – gesehen zu werden. Aber Achtung: Das Publikum ist sehr anspruchsvoll! Es möchte eine gute Story sehen. Weder du als Regisseur, noch das Theaterhaus – dein Büro – stehen im Fokus. Es sind die handelnden Akteure – deine Mitarbeiter! Deren Kreativität und deren Einsatz machen dein Theater – dein Büro – so erfolgreich. Der Applaus gehört den Akteuren und nicht dem Regisseur.

Deine wichtigste Aufgabe als Chef ist es, für das Team eine perfekte Infrastruktur aufzubauen. Genau das kannst nur du am besten. Du hast einen guten Überblick. Also sorgst du dafür, dass es in deinem Theater optimale Bedingungen gibt. Dann kommen die Besten ganz von allein zu dir. Wir begleiten dich auf dem Weg zur besten Bühne der Bauwelt mit unseren Expertenprofilen.

Dein Team mit Projekten auf Baumensch

Die Digitale Visitenkarte

Das Expertenprofil auf Baumensch ist deine persönliche Visitenkarte in der Baubranche. Hier zeigst du dein komplettes berufliches Portfolio. Egal ob du bisher freiberuflich oder angestellt tätig warst: Es sind immer deine Leistungen und Projektbeiträge, die Dich auszeichnen. Verstecke dich nicht länger hinter den Projektreferenzen deines Auftraggebers, sondern zeig jetzt und hier, was du kannst.

Menschen und Bauexperten

Profilbild BauexperteReichweite im Internet ist eine Basis für erfolgreiches Selbstmarketing. Die Besucherzahlen auf unserer Plattform belegen die Leistungsfähigkeit unseres Konzeptes. Jeden Monat besuchen uns 6.000 Menschen (60 % Bauprofis | 40 % Bauherren). Mit einem Profil auf Baumensch kannst du von dieser Reichweite profitieren und neue Kunden, Kollegen und Bauherren erreichen. Auftraggeber und Bauherren suchen ihre Baudienstleister im Internet. Also müssen Architekten, Bauingenieure und Ausführende dort zu finden sein - am besten mit Unterstützung durch ein Branchen-Portal wie Baumensch. Auf Baumensch steht nicht die Firma, sondern der Fachmann / die Fachfrau im Mittelpunkt. Registrierte Nutzer erhalten eine eigene Webseite, auf der sie das eigene Portfolio präsentieren können. Dies geht bei uns über Projekte, Baupunkte oder Fachartikel.

Die Startseite des Expertenprofils

Ein Expertenprofil besteht aus einer eigenen Webseite mit eigener URL. Hier ist das Live-Beispiel von Max: https://baumensch.de/baumenschen/architekt-max-mueller-beispiel-profil/. Die Hauptseite hat fünf Abschnitte, in denen die fachlichen Qualifikationen, das berufliche Profil und die Spezialkenntnisse dargestellt sind.➊ Jeder möchte ein Bild zu einer Person haben. Daher ist das Profilbild bei uns ein wichtiges Element - es vermittelt Vertrauen und Persönlichkeit.
➋ Die Landkarte der Aktivitäten: Die Karte zeigt die Lage der Projekte und Baupunkte von Max.
➌ Hier steht die Berufsbezeichnung, Berufserfahrung, Mitgliedschaften und die Homepage Verlinkung bzw. einen Link zu Social Media Profilen, z.B. XING
➍ In diesem Abschnitt findest du das Portfolio: Leistungsspektrum, Auftraggeber und Spezialisierungen
➎ Über die Navigation gelangst du zu weiteren Inhalten, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.

Referenzen und zusätzliche Infos

Die verschiedenen Aktivitäten von Max wählst du über der Navigation links. Projekte zeigen die Bauprojekte, die von Max hochgeladen wurden. Diese werden auch auf einer Karte dargestellt. Es kann sich dabei um eigene Projekte handeln oder um die Dokumentation fremder Projekte. Registrierte Baumenschen können Projekte selbst anlegen. Das Register Baupunkte zeigt Teilleistungen an Projekten. Auch diese können selbst eingestellt werden. Wenn Max eigene Fachartikel veröffentlicht hat, findest du diese im Register Artikel. Jedes Projekt, jeder Baupunkt und jeder Artikel hat eine eigene Webseite - hier die Live-Ansicht eines DEMO-Profils.

Referenzen sind die beste Werbung

Hohe Bauqualität basiert auf guter Planung – das ist unsere Überzeugung. Leider ist das am Bau nicht die Regel. Potenzielle Auftraggeber möchten sich daher vor der Zusammenarbeit ein eigenes Bild machen. Das geht am besten über Projektreferenzen, die man sich unverbindlich online ansehen kann.

Das Besondere bei Baumensch: Geschäftspartner können sich mit deinen Projekten verknüpfen! Wenn du Teilleistungen bei fremden Projekten dokumentieren möchtest, geht das mit unseren Baupunkten blitzschnell! Einfach die eigene Leistung beschreiben, mit einem Projekt verbinden – fertig. Die allgemeinen Projektinfos, aussagekräftige Fotos und aktuelle Informationen zum Projekt sind bereits vorhanden. So entsteht schnell ein aussagekräftiger Referenzkatalog, indem Kunden und Bauherren stöbern können.  Wie das funktioniert, erfährst du hier.

Jede Aktivität auf unserer Plattform verbessert deine Sichtbarkeit im Netz, weil jeder Baupunkt eine eigene Webseite hat. Überzeuge zukünftige Partner und zeige dich als vernetzter Bauexperte.

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