Geste Team Bessere Auslastung

Bessere Auslastung

Du wünschst dir für dein Planungsbüro eine bessere Auslastung? Dann arbeitest du sicher in einem kleineren Team. Denn laut einer aktuellen Statistik (Bundesarchitektenkammer 2014), klagen besonders kleine Planungsbüros bis zu vier Personen über mangelnde Auslastung. Das bedeutet natürlich nicht, dass diese Büros nichts zu tun hätten, sondern nur, dass die Auslastung nicht homogen ist. Neue Aufträge bringt in der Regel der Chef. Er ist mit dieser Aufgabe allein und muss sich parallel auch Projekte kümmern. Die Akquisition läuft sozusagen nebenbei. Steht das ganze Büro unter Volldampf, dann fehlt die Zeit, Anschlussaufträge zu finden. So entstehen Auslastungsdellen.  In kleinen Büros wirken sich Schwankungen deutlicher aus, als in größeren Büros, In denen es oft Menschen gibt, die sich im Schwerpunkt um Akquisition kümmern.

Balkendiagramm kleine Büros sind nicht ausgelastetKooperation bringt bessere Auslastung

Das obere Diagramm zeigt den Anteil unterschiedlicher Bürogrößen. 75% aller Planungsbüros bestehen nur aus 1-4 Mitarbeitern, inklusive Chef! Die untere Grafik zeigt die prozentuale Auslastung der Bürogrößen. Du siehst, dass Einzelkämpfer nur zu 70% ausgelastet sind. Das steht im Zusammenhang mit der Ertragssituation der Kleinen, die ich in diesem Artikel thematisiere. Kleine Büros haben also erhebliches Lastpotential. Das bedeutet: Besonders in Zeiten der Hochkonjunktur macht also Sinn, sich mit anderen Kleinen zusammen zu schließen. Entweder für ein gemeinsames Projekt, oder um einzelne Aufträge untereinander weiterzureichen, wenn die Kapazitäten gerade nicht vorhanden sind.

Ganz praktisch müssten sich dafür Architekten und Ingenieure noch intensiver untereinander austauschen. Sie könnten sich durch Partner verstärken, die „noch Luft“ haben. Das hat gleich zwei Vorteile: der Lieblingskunde kann sofort bedient werden und der Kooperationspartner überbrückt seine Auslastungsdelle. In der Praxis wird das nicht regelmäßig gemacht. Viele Marktteilnehmer denken noch nicht automatisch an Vernetzung und sind Kooperationen gegenüber eher zurückhaltend.

Würden sich die Kleinen regelmäßig zu virtuellen Einheiten vernetzen, könnten alle Teilnehmer ihren Umsatz um 30% steigern! Ich gehe noch einen Schritt weiter: Daraus können reale Unternehmen entstehen. Diese könnten, über die Planungsleistungen hinaus, schlüsselfertige Immobilienprodukte anbieten. Der Vorteil der Generalunternehmer, ließe sich so ausgleichen. Möglich wird das durch Veränderungen im Mindset der neuen Generation. Diese denken vernetzt, nehmen selbstverständlich an der Sharing Economy teil und sind technik-affin. Wenn du diese Chancen auch nutzen möchtest, begleiten wir dich dabei gerne. Wir machen dich zum Teil des Digitalen Teams. Möchtest du mehr erfahren?  Dein Kontakt zu uns.